Biografía

RedtomCat, mein Alias, ist ein kleiner Stern in der Technoszene Berlins, die schon spacige Dimensionen hat. Mein Motto ist kaum überraschend, zumal denjenigen nicht, die meine Performances schon erlebt haben: Music is my drug. Und das schon seit 1995, als Berlin noch im Rausch der großen Parties und der Technoclubszene Menschen von überall her anlockte. Was in gewisser Hinsicht immer noch und an jedem Wochenende stattfindet. Schon 1999 legte ich zum Beispiel bei der Love-Parade auf. Seitdem bin ich aus der Berliner Techno-, House- und Trance-Szene nicht wegzudenken. Man(n) kennt mich auch von Events wie dem HustlaBall (Resident DJ seit 2010), dem CSD, Bottom Up im alten und Testosteron-Parties im neuen KitcatClub, und nicht zu vergessen, natürlich dem SEX-Dance im FateClub. Und zum Berliner Fetischweekend (Easter Pride) 2006 füllte ich das Matrix. Ja, last, but not least den VEB-Club, um mal die wichtigsten von einigen mehr zu erwähnen! Aber auch über Berlins Grenzen hinaus ist RedtomCat ein Begriff: Bei Parties in Hamburg und Stuttgart sorgte er für den guten Ton und somit den Klang der Berliner Clubszene. Dabei folgt er einem simplen wie einleuchtendem Credo: Musik ist so alt wie die Menschheit selbst. Verschiedene Formen findet man in allen Kulturen und eben auch über alle Epochen hinweg, von den afrikanischen Urvölkern über die Wikingern, die orientalischen Schlangenbeschwörer bis zu den alten Hebräern. Jede Kultur hat Rhythmen und Beats, die den menschlichen Körper, Geist und Verstand in Trance versinken lassen. Die reine Musik, das Empfinden, der Verstand und die Fantasie versetzen in einen hypnotischen Zustand! Heute gehen wir zurück zu diesen Wurzeln, allerdings mit neuen Tools, modernster Elektronik und mit Hilfe der Computertechnik. Auch heute ist Vinyl noch DAS Werkzeug des Diskjockeys und hat Flair, jedoch ist das Handling von Musik im mp3- oder wav-Format nicht zu unterschätzen. Wer der Meinung ist, dass die Software alle Arbeiten des DJ‘s ersetzt, hat weit gefehlt – vielmehr ist ein umfangreicheres und flexibleres Arbeiten wichtig. Die Möglichkeiten zur Beeinflussung und Verwaltung des Soundmaterials sind definitiv gestiegen. Durch den Einsatz der digitalen Anpassung zweier Musikstücke ist die kreative Herausforderung an den DJ eher noch stärker gefordert als je zuvor. Seit 2008 lege ich digital auf. Mein Sound variiert zwischen Progressive House, Trance, Vocal House, Techno und Tech & Elektro House. Dabei versuche ich intuitiv auf der gleichen Welle zu bleiben, die vom Floor hochschwingt, und feiere so gleich mit. Ebenfalls seit 2008 bin ich jeden Freitag ab 9pm mit der Sendung „Thanks God is Friday“ im Netz zu hören.

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